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ESA wählt sechs der Besten

Europe's new astronauts were presented at a press conference at ESA Headquarters
Die neuen Astronauten Europas wurden auf einer Pressekonferenz im ESA-Hauptquartier vorgestellt
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Nachdem die Internationale Raumstation (ISS) nun so gut wie vollständig ist, richtet sich Europa auf die Zukunft der bemannten Raumfahrt ein. Am 20. Mai 2009 verkündete die ESA die sechs Gewinner des Auswahlverfahrens für die nächste Astronautengeneration, das sich über ein Jahr erstreckt hatte. Die Neuankömmlinge treten nun dem Europäischen Astronautenkorps bei und beginnen ihre Ausbildung, die sie auf künftige Missionen zur ISS und zu noch ferneren Zielen vorbereitet. Sie sind die ersten Neuzugänge des Europäischen Astronautenkorps seit 1992.

Alle angehenden neuen Astronauten sind in ihren Dreißigern:

1. Samantha Cristoforetti (Italienerin), Kampfpilotin bei der italienischen Luftwaffe.
2. Alexander Gerst (Deutscher), Physiker und Wissenschaftler.
3. Andreas Mogensen (Däne), Ingenieur und Experte für die Steuerung und Regelung von Raumfahrzeugen.
4. Luca Parmitano (Italiener), Pilot bei der italienischen Luftwaffe.
5. Timothy Peake (Brite), Militär-Testpilot bei den britischen Streitkräften.
6. Thomas Pesquet (Franzose), ein Forschungsingenieur, der heute als Pilot bei Air France tätig ist.

Europe's new astronauts were presented at a press conference at ESA Headquarters
Die neuen Astronauten Europas wurden auf einer Pressekonferenz im ESA-Hauptquartier vorgestellt

Alle sind kerngesund und gehen aktiven Hobbys wie Bergsteigen, Schwimmen, Tauchen, Klettern und Fallschirmspringen nach.

Die Suche nach Talenten für das Europäische Astronautenkorps hatte im Mai 2008 begonnen. Über 8.400 Bewerbungen wurden eingesendet. In den nachfolgenden Monaten wurden die Bewerbungen sorgfältigst geprüft, bis nur noch diese sechs hervorragenden Kandidaten übrig blieben. Ihre Grundausbildung absolvieren die neu rekrutierten Astronauten im Europäischen Astronautenzentrum in Köln. Außerdem treten sie einer neuen Klasse von internationalen Astronauten bei, die ab 2013 auf Missionen zur Internationalen Raumstation vorbereitet werden. Es ist davon auszugehen, dass viele von ihnen eines Tages zum Mond fliegen werden.