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Ein Tag im All

ESA astronaut, Jean-Pierre Haigneré onboard Mir
ESA-Astronaut Jean-Pierre Haigneré an Bord der „Mir“
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Raumfahrer haben ein sehr anstrengendes Arbeitsleben. Jeder Tag im All (abgesehen von den Ruhetagen) wird von der Missionskontrolle sorgfältig geplant. Für die Besatzung gilt die Uhrzeit am Standort der Missionskontrollzentren in Houston (Texas) oder Moskau.

Der 12 Stunden lange Arbeitstag auf der Internationalen Raumstation (ISS) wird mit einem Weckruf eingeläutet. Nach einer schnellen „Wäsche“ mit einem feuchten Reinigungstuch frühstückt die Besatzung und bespricht mit der Missionskontrolle die Aufgaben für den Tag.

Raumstationen sind wie große, komplizierte Häuser, die ständige Pflege und Aufmerksamkeit fordern. Sehr viel Zeit wird auf die Haushaltsführung verwendet, also beispielsweise auf Reinigungs- und Reparaturarbeiten.

Eating in space
Essen im All

Es gibt drei Mahlzeiten – Frühstück, Mittagessen und Abendessen –, wobei Getränke und Snacks jederzeit erhältlich sind. Einen Großteil ihrer Zeit verbringen die Besatzungsmitglieder mit der Vorbereitung und Durchführung wissenschaftlicher Experimente. Dazu kann auch der Austausch mit Wissenschaftlern am Boden gehören.

Mindestens zwei Stunden täglich sind für Sporttraining vorgesehen. Das ist für die Gesundheit und Fitness der Besatzungsmitglieder von absoluter Wichtigkeit. Auch das Beladen von Fährschiffen mit Abfällen und das Ausladen der neu eingetroffenen Versorgung stellt eine der wichtigsten Aufgaben dar. Wenn Weltraumspaziergänge anstehen, müssen diese über viele Stunden vorbereitet werden.