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Der Tod eines Sterns

NGC 6369, a cosmic ghost
NGC 6369, ein kosmischer Geist
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Die meisten Sterne brauchen Millionen von Jahren, bis sie sterben. Wenn ein Stern wie die Sonne seinen gesamten Wasserstoffvorrat aufgebraucht hat, dehnt er sich aus und wird zu einem Roten Riesen. Dieser kann einen Durchmesser von Millionen von Kilometern erreichen – groß genug, um die Planeten Merkur und Venus zu verschlingen.

Nachdem seine äußeren Schichten abgeplatzt sind, fällt der Stern in sich zusammen und wird zu einem extrem dichten weißen Zwerg. Ein Teelöffel des Materials, aus dem ein weißer Zwerg besteht, würde bis zu 100 Tonnen wiegen. Im Verlauf von vielen Milliarden Jahren kühlt der weiße Zwerg ab und wird schließlich unsichtbar.

Das Leben der Sterne, die mehr als das Achtfache der Masse der Sonne wiegen, endet hingegen sehr plötzlich. Wenn sie ihren Brennstoff aufgebraucht haben, schwellen sie zu roten Überriesen an. Indem sie auf anderes Brennmaterial zurückgreifen, versuchen sie, ihr Leben zu verlängern. Das funktioniert aber 'nur' wenige Millionen Jahre. Schließlich kommt es zu einer riesigen Explosion, einer so genannten Supernova, und sie zerplatzen.

Etwa eine Woche lang strahlt die Supernova heller als alle anderen Sterne in ihrer Galaxie. Dann erlischt sie in kurzer Zeit und es bleibt nichts als ein winziges, dichtes Gebilde übrig – entweder ein Neutronenstern oder ein schwarzes Loch –, das von einer sich ausdehnenden, glühend heißen Gaswolke umgeben ist.

Die im Inneren des Überriesen entstandenen Elemente (zum Beispiel Sauerstoff, Kohlenstoff und Eisen) breiten sich im Weltall aus. Aus diesem Sternenstaub entstehen vielleicht eines Tages wieder neue Sterne und Planeten.