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Bedrohungen aus dem Weltraum

Meteor Crater in Arizona
Meteor Crater in Arizona
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Die Erde ist der größte der vier Gesteinsplaneten in unserem Sonnensystem. Für ihre Größe ist sie sehr schwer. In ihrem Zentrum befindet sich ein großer, eisenreicher Kern, in dem die Temperatur 6000 Grad Celsius erreicht – so heiß wie die Oberfläche der Sonne.

Der flüssige äußere Kern wirbelt umher, während sich der Planet dreht, und wirkt dabei wie ein Dynamo an einem Fahrrad. Dieser Dynamo bewirkt, dass sich die Erde wie ein starker Magnet verhält.

Das Magnetfeld der Erde bildet eine unsichtbare Blase um den Planeten und wirkt wie ein Schutzschild. Es schützt die Erde vor den meisten der mit hoher Geschwindigkeit fliegenden Teilchen, die durch Sonnenstürme ins All geschleudert werden. Manchmal durchbrechen Teilchen diese Barriere in der Nähe der Magnetpole. Dies führt zu den Polarlichtern der Erde – allgemein bekannt als Nord- und Südlichter.

Die Erdoberfläche wird zudem durch die dichte Atmosphäre geschützt. Diese hält den Großteil der schädlichen Strahlung aus dem Weltraum ab. Außerdem sorgt sie dafür, dass kleine einfliegende Objekte als Sternschnuppen verglühen. Nur die größeren Meteoriten und Kometen erreichen die Erdoberfläche und explodieren dort, wobei sie große Krater hinterlassen.

Im Gegensatz zum Mond und anderen Gesteinsplaneten gibt es auf der Erde heute nur noch wenige Einschlagkrater. Die meisten von ihnen wurden durch die Einwirkung von fließendem Wasser, Wind und Eis abgetragen oder aufgefüllt.