Ein Großteil unserer Waren wird heute von Lastern transportiert, die mit riesigen Containern beladen sind. Doch obwohl der moderne Gütertransport ein hoch automatisiertes Geschäft ist, bleibt in den Lastern häufig wertvoller Platz ungenutzt. Zwei deutsche Ingenieure haben sich nun einfallen lassen, wie man die Platzverschwendung mithilfe von Satellitentechnologie verringern kann.

Beim Europäischen Satellitennavigationswettbewerb 2008, der vom Technologietransferprogramm der ESA unterstützt wurde, lobte T-Systems/DHL aus Deutschland einen Preis für die beste Idee zur besseren Nutzung von Transportkapazitäten aus. Der Siegerbeitrag stammte von der deutschen Firma ubigrate GmbH und bestand aus einem ‘intelligenten’ System, das ständig überwacht, wie viel freier Laderaum auf einem Lkw verfügbar ist.

Auf diese Weise ermöglicht LoVoTrack nicht nur einen besseren Service für die Kunden, sondern sorgt auch für niedrigere Kosten für die Speditionsunternehmen. Und nicht weniger wichtig ist, dass das System die Umweltbelastung senkt, da durch weniger LKWs auch weniger Kohlendioxid ausgestoßen wird. Die preisgekrönte Idee ist jetzt bereit für den Einsatz auf Europas Straßen.

Auf diese Weise lässt sich der Überblick über die gesamte Lkw-Flotte behalten. Nicht ausgelastete Kapazitäten können schnell mit Last-Minute-Transportaufträgen gefüllt werden. ‘Es ist einfach, neue Sendungen dort zuzuweisen, wo noch Kapazitäten frei sind’, sagte Dr. Mario Neugebauer, einer der Erfinder des Systems. Auf diese Weise sorgt LoVoTrack nicht nur für einen besseren Service für die Kunden, sondern senkt auch die Kosten der Speditionen. Ebenso wichtig ist, dass dadurch die Umweltbelastung verringert wird, indem die Gesamtmenge des von den Lkw ausgestoßenen Kohlendioxids reduziert wird. Die preisgekrönte Idee ist nun bereit für die Einführung auf den Straßen Europas.