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Erforschung von Asteroiden

Asteroids come in many shapes and sizes
Asteroids come in many shapes and sizes
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Die meisten Asteroiden sind so klein und so weit entfernt, dass wir sie nur als winzige Lichtpunkte sehen können. Man entdeckt sie anhand ihrer Bewegung vor den ‘feststehenden Sternen’ am Nachthimmel. Mehr über sie erfahren wir, indem wir mit großen Teleskopen das von ihnen reflektierte Licht untersuchen.

Aber selbst mit dem Weltraumteleskop Hubble last sich nur wenig über sie in Erfahrung bringen. Einer der interessantesten Asteroiden ist die metallreiche Vesta. In den Bildern von Hubble ist sie als einigermaßen runde Welt mit einem großen Einschlagkrater zu erkennen.

Einige erdnahe Asteroiden wurden mit Radar untersucht. Die Radarechos werden von großen Funkteleskopen aufgenommen und geben uns Auskunft über die Form und Größe der Asteroiden.

An einigen Asteroiden hat man wesentlich genauere Untersuchungen angestellt. Die dabei entstandenen Aufnahmen zeigen Gebilde mit zahlreichen Kratern, die uns sagen, dass die Asteroiden über Jahrmilliarden immer wieder mit anderen Himmelskörpern zusammengeprallt sind.

Die ESA-Raumsonde „Rosetta“ ist auf ihrem Weg zu einem Kometen zudem an zwei Asteroiden des Hauptgürtels vorbeigeflogen – Steins und Lutetia. Mit einem Durchmesser von etwa 130 km war Lutetia der größte Asteroid, der bisher von einer Raumsonde besucht wurde. Die ESA untersucht außerdem Möglichkeiten, einen Asteroiden, der auf die Erde zusteuert, aus seiner Bahn abzulenken.