Fast in jedem Sciencefiction-Film kommt ein seinem menschlichen Besitzer dienstbarer Roboter vor. Heute holt die Wirklichkeit die Phantasie ein.
Roboter eignen sich ideal für den Einsatz im Weltraum. Sie werden nie müde und brauchen auch keine Mittagspause. Außerdem können sie in den gefährlichen Bedingungen des Weltalls überleben. „Intelligente“ Roboter können sogar ohne Eingreifen eines Menschen schwierige Aufgaben erledigen.

Beim Workshop ASTRA 2004 wurden viele verschiedene in dem niederländischen Weltraumforschungs- und Raumfahrttechnikzentrum der ESA entwickelte Roboter vorgestellt.
Die am wenigsten ungewöhnlichen von ihnen waren die Rover-Fahrzeuge. Sie sind mit Rädern oder Raupenketten ausgestattet, damit sie über die Oberfläche anderer Planeten fahren können. Mit nur 2 kg Gewicht war der buchgroße Nanokhod der kleinste aller Rover.

Eine größere Version war der 12 kg schwere MIRO-2. Er kann einen Bohrer zum Entnehmen von Bodenproben aus einer Tiefe von 2 Metern tragen. Andere Roboterformen waren stark an Tiere angelehnt. Ein Beispiel hierfür ist der achtbeinige Aramies/Scorpion-Roboter, der über extrem felsiges oder sandiges Gelände krabbeln kann.

Eines Tages wird ein menschenähnlicher EUROBOT die Astronauten bei ihren Weltraumspaziergängen ablösen. Mit zwei Armen und „Händen“ wird er in der Lage sein, Reparaturen durchzuführen oder Experimente zu ersetzen. Dabei wird der Roboter von der in der Kabine der Raumstation sicher aufgehobenen Besatzung ferngesteuert.