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ESA sucht einen Namen für die nächste europäische Mission zur ISS

ESA astronaut Christer Fuglesang during STS-128 preflight training
ESA-Astronaut Christer Fuglesang während des Vorbereitungstrainings für die Mission STS-128
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Nach dem Erfolg des Wettbewerbs zur Benennung der OasISS-Mission fordert die ESA Europas Bürger nun auf, einen Namen für die nächste Mission zur Internationalen Raumstation finden. Mit an Bord wird diesmal der ESA-Astronaut Christer Fuglesang sein.

Fuglesang nimmt als Missionsspezialist an der 11 Tage langen STS-128-Mission zur ISS teil. Der Start dieses für Fuglesang zweiten Raumflugs ist für den 6. August 2009 mit der Raumfähre Atlantis vorgesehen.

Bei seiner Ankunft auf der Station wird Fuglesang den ESA-Astronauten Frank De Winne treffen, der nun Mitglied der derzeitigen Besatzung der ISS-Expedition 20 ist. Zum Zeitpunkt von Fuglesangs Ankunft wird die Station von einer sechsköpfigen Besatzung bemannt sein, der Astronauten von vier verschiedenen Raumfahrtbehörden angehören: der ESA, der NASA, Roskosmos und der Canadian Space Agency.

STS-128 preflight training
STS-128-Vorbereitungstraining

Neben wissenschaftlichen Experimenten und Erdbeobachtungsaktivitäten führt Fuglesang zwei von drei geplanten Außenbordeinsätzen durch. Fuglesang verantwortlich für das MPLM (Multi-Purpose Logistics Module). Das in Italien entwickelte Frachtmodul dient zur Beförderung von Gestellen für wissenschaftliche Zwecke und Lagerregalen, Lebensmitteln, Kleidung und Wasser zur Raumstation. Eingebettet in die Ladebucht der Raumfähre Atlantis tritt es seinen Weg zur ISS an. Dort wird es mit einem Roboterarm aus der Ladebucht entnommen und als Druckmodul, das die Mannschaft zum Ausladen der Fracht betreten kann, an die ISS angeschlossen.

An dem Wettbewerb können alle Bürger und Einwohner der ESA-Mitgliedstaaten* teilnehmen. Der Gewinner-Name wird zum offiziellen europäischen Namen von Fuglesangs Mission, und der Gewinner erhält einen gerahmten Druck mit dem Missionslogo, der von europäischen Astronauten signiert ist.

So können Sie teilnehmen

Der Name muss folgende Aspekte widerspiegeln:

  • Europa erkundet den Weltraum. Der Mensch ist von Natur aus ein Entdecker. Europa blickt auf eine lange Tradition der Erforschung der Erde zurück und wird den Erwartungen bei der Erforschung des Weltraums gerecht werden.

  • Die ESA arbeitet bei der Weltraumforschung mit internationalen Partnern zusammen
    Die ISS ist ein hervorragendes Beispiel für internationale Zusammenarbeit. Durch die Bereitstellung von Personal und Modulen bekräftigt die ESA ihr Engagement für die Zusammenarbeit mit ihren internationalen Partnern auch bei künftigen Weltraumforschungsmissionen.

  • Europa verfügt über ein eigenes, dauerhaft im Weltraum befindliches „Columbus“-Labor. Europa nutzt sein „Columbus“-Labor auf der ISS für Wissenschaft, Technologie und Bildung zum Wohle des Lebens auf der Erde.

Die übrigen Bedingungen dieses Wettbewerbs findest du HIER .