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Rosettas Heimkehr zum letzten Erdvorbeiflug

Rosetta spacecraft
Rosetta spacecraft
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5½ Jahre nach seinem Start von Französisch-Guayana ist der ESA-Kometenjäger Rosetta auf einen Sprung nach Hause zurückgekehrt. Am Morgen des 13. November bestätigte das Raumflugkontrollzentrum in Darmstadt den erfolgreichen Abschluss des letzten Erdvorbeiflugs von Rosetta.

Mit einer Geschwindigkeit von 13,34 km/s flitzte die Raumsonde in 2.481 km Höhe an unserem Planeten vorbei. Zur dichtesten Annäherung kam es um 08:45:40 Uhr MEZ unmittelbar südlich der indonesischen Insel Java. Dieser vierte Planetenvorbeiflug verlieh dem drei Tonnen schweren Weltraumforscher die nötige Energie für die Durchquerung des Asteroidengürtels und das geplante Rendezvous mit dem Kometen Churyumov-Gerasimenko.

Rosetta may also help to solve a long-standing mystery. Over the years, some spacecraft (including Rosetta) have experienced a tiny – but unexpected – change in speed as they fly past Earth. So far, no one has come up with a good explanation.

Den Vorbeiflug nutzten die Wissenschaftler dazu, einige der Instrumente an Bord von Rosetta einzuschalten. Auf frühen Bildern war eine dünne Sichel zu sehen, die immer größer wurde, je mehr sich die Sonde auf die Erde zu bewegte. Spätere Aufnahmen zeigten Großstadtlichter in der Nacht und Wolkenwirbel über Nordamerika und dem Pazifik. Mit anderen Instrumenten wurden Untersuchungen der Erdatmosphäre und des Magnetfelds durchgeführt und es wurde nach Wasser auf dem Mond Ausschau gehalten.

First view as Rosetta approaches home
First view as Rosetta approaches home

Rosetta hat nun rund 4.500 Millionen km ihrer 7.100 Millionen km langen Reise zum Kometen hinter sich gebracht. Mit dem letzten Erdvorbeiflug konnte Rosetta ihre Geschwindigkeit um 3,6 km/s erhöhen und wurde mit Schwung in das äußere Solarsystem katapultiert. Die nächste Verabredung während des 10 Jahre dauernden Flugs ist der für Juli 2010 vorgesehene Vorbeiflug an einem großen Asteroiden namens Lutetia. Anschließend wird Rosetta in den Ruhemodus geschaltet und erst im Frühjahr 2014 wieder aufgeweckt.