Die Sonne ist der uns am nächsten gelegene Stern. Sie versorgt uns mit Licht und Wärme. Sie strahlt auch gefährliches ultraviolettes Licht (UV-Licht) ab, das für Sonnenbrand verantwortlich ist und Krebs verursachen kann. Ohne die Sonne gäbe es kein Tageslicht, und unser Planet wäre einfach nur eine dunkle, eisige Welt ohne Meere aus flüssigem Wasser und ohne Leben.
Dieser gigantische aus unvorstellbar heißem Gas bestehende Ball hat einen Durchmesser von 1,4 Millionen km, so viel wie 109 Erden nebeneinander. Mit ihrer Masse von 2 Millionen Trillionen Trillionen Trillionen Kilogramm (eine 2 mit 30 Nullen) wiegt sie so viel wie 330.000 Erden. Ungefähr 1.300.000 Erden würden in die Sonne passen.
Von der Erde aus gesehen scheint sich die Sonne tagsüber über den Himmel zu bewegen und nachts zu verschwinden. Das liegt daran, dass sich die Erde nach Osten dreht. Die Erde dreht sich um ihre eigene Achse, eine imaginäre Linie, die durch die Mitte der Erde zwischen dem Nord- und dem Südpol verläuft. Das bedeutet, dass es für uns hier auf der sich drehenden Erde so aussieht, als würde die Sonne morgens im Osten aufgehen und gegen Mittag immer höher am Himmel steigen. Am Nachmittag scheint die Sonne dann immer tiefer am Himmel zu sinken, bevor sie im Westen untergeht.
Wenn wir sie bei Sonnenauf- oder -untergang betrachten, wirkt sie zwar klein, aber nur deshalb, weil sie rund 150 Millionen km von uns entfernt ist. Bei dieser Entfernung braucht das Sonnenlicht etwa 8 Minuten, um uns zu erreichen, und das, obwohl es sich mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 300.000 km/s fortbewegt. Das bedeutet, dass wir den Sonnenuntergang erst acht Minuten, nachdem er tatsächlich stattgefunden hat, sehen!