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Wasser marsch für die Aquanauten

The pressure is on for aquanauts
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Eine Wasserung im Ozean ist normalerweise der Endpunkt einer Weltraummission, doch für ESA-Astronaut Timothy Peake und seine Mannschaftskameraden ist sie erst der Anfang. Gestern tauchten sie hinab zu einer Unterwasserstation vor der Küste Floridas. Dort werden sie die nächsten zehn Tage verbringen.

Die in der Station durchgeführten NEEMO-Missionen bereiten die Astronauten auf die Zeit im All vor, denn in der Unterwassereinrichtung und in Raumstationen ähneln sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen. Während ihrer zehntägigen Mission leben Tim und seine fünf Kollegen in beengten Verhältnissen, unternehmen „Meeresspaziergänge“ und müssen Probleme im Team lösen.

Die Station befindet sich rund 20 Meter unter Wasser; dort müssen die Aquanauten zweieinhalbmal so viel Druck aushalten wie an Land.

Aus einer solchen Tiefe können sie nur mit Sicherheitspausen auftauchen. Das heißt, dass im Ernstfall eine schnelle Evakuierung an die Oberfläche nicht möglich ist.

ESA astronaut trainer Hervé Stevenin at NEEMO base
ESA astronaut trainer Hervé Stevenin at NEEMO base

In diesem Jahr fordern die NEEMO-Aquanauten Schüler dazu heraus, ihr Wissen über Naturphänomene im Forschungsprogramm „Science Under Pressure“ (Wissenschaft unter Druck) zu beweisen.

Bevor Tim und die anderen Aquanauten zur NEEMO-Station abgetaucht sind, haben Sie eine Reihe lehrreicher Experimente durchgeführt. Was wird wohl passieren, wenn diese Experimente unter Wasser durchgeführt werden? Sprudeln Brausegetränke und können Spielzeughubschrauber auch in der komprimierten Luft der Unterwasserstation fliegen?

Für Schüler gibt es die Möglichkeit, die NEEMO-Mission mitzuverfolgen und die Ergebnisse der Experimente vorherzusagen. Wer die erste richtige Antwort auf Facebook oder Twitter gibt, erhält eine Urkunde.

NEEMO ist in sozialen Medien vertreten: Das Projekt hat ein Facebook- und ein Twitter-Konto; darüber hinaus twittert Tim auch selbst: unter @Astro_TimPeake. Auch die Ausbilder der Astronauten bloggen und twittern auf dem ESA-Astronautenblog und unter @ESAstro_trainer.