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Schulbeginn für Europas neue Astronauten

ESA astronauts at Le Bourget before the Human Spaceflight and Exploration in Europe conference
ESA-Astronauten in Le Bourget vor der Konferenz „Human Spaceflight and Exploration in Europe“
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Ihr seid nicht die Einzigen, die diesen Monat wieder die Schulbank drücken! Die neuen Astronautenanwärter der ESA haben sich diese Woche im Europäischen Astronautenzentrum in Köln gemeldet. Die sechs haben die ersten Tage ihrer 18-monatigen Grundausbildung begonnen, um sich auf künftige Missionen zur Internationalen Raumstation und darüber hinaus vorzubereiten.

Die neuen Astronauten sind:

• Samantha Cristoforetti aus Mailand, Italien.
• Alexander Gerst aus Künzelsau, Deutschland.
• Andreas Mogensen aus Kopenhagen, Dänemark.
• Luca Parmitano aus Paternò, Italien.
• Timothy Peake aus Chichester, Großbritannien.
• Thomas Pesquet aus Rouen, Frankreich.

The new astronauts are welcomed to EAC for their first day of training
Die neuen Astronauten werden an ihrem ersten Ausbildungstag bei der EAC willkommen geheißen

‘Ich freue mich sehr, dass unsere neuen Kollegen bei der EAC in Köln erschienen sind, um ihre Ausbildung zu beginnen’, sagte Simonetta Di Pippo, Direktorin für bemannte Raumfahrt bei der ESA. ‘Wir befördern bereits durchschnittlich zwei ESA-Astronauten pro Jahr zur ISS.’.

Die Grundausbildung der europäischen Astronauten wird größtenteils im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) stattfinden und aus einem Lehrprogramm nach internationalen Regeln bestehen, auf die man sich unter den Partnern der Internationalen Raumstation (ISS) geeinigt hat.

Zunächst werden sie mit der ESA vertraut gemacht und erhalten anschließend Unterricht in wichtigen Fächern wie etwa Elektrotechnik, bevor sie Genaueres über Raumfahrtsysteme und den Raumfahrtbetrieb lernen. In weiteren Unterrichtseinheiten werden den Astronauten spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die sie für ihre Zukunft benötigen. So lernen sie beispielsweise Russisch, erhalten Tauchkurse als Vorbereitung für Weltraumspaziergänge und durchlaufen ein Überlebenstraining.