Die ESA hat mehr als 2 Milliarden Euro in den Ausbau und die Weiterentwicklung des europäischen Weltraumbahnhofs in Kourou investiert. Die Startanlagen und die Industrieanlagen sind Eigentum der ESA.
Wenn Europa seine führende Position in der Raumfahrt weiterhin behaupten will, muss es in die Zukunft blicken. An der Entwicklung eines neuen europäischen Trägerraketentyps bis 2020 wird bereits gearbeitet. Die heutigen Raketen sind sowohl in ihrer Herstellung als auch im Betrieb sehr kostspielig. Sie erfordern außerdem eine lange Vorbereitungszeit und können, im Gegensatz zu einem Flugzeug, nur ein einziges Mal fliegen. Sie sind 'Einwegraketen'.
Die ESA beabsichtigt, eine neue Trägerrakete zu entwickeln, die viel billiger, zuverlässiger und einfacher in der Vorbereitung sein soll. Dafür müssen neue Raketenantriebe und andere fortschrittliche Techniken eingeführt werden.
Sollen die neuen europäischen Trägerraketen Einweg- (wie die Ariane-5) oder wiederverwendbare Modelle sein (wie das Space Shuttle der USA)? Das ist eine der wichtigsten Fragen, die beantwortet werden müssen. Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, werden beide Typen genauestens untersucht.
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