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Luca Parmitano

Luca Parmitano
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Geboren: 27. September 1976 Staatsangehörigkeit: Italienisch
Familie: verheiratet und hat zwei Töchter
Hobbys: Tauchen, Snowboarden, Fallschirmspringen, Krafttraining und Schwimmen. Zu meinen weiteren Interessen zählen Lesen und Musik.

Luca hat einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaften und schloss im Jahr 2000 seine Ausbildung an der Akademie der italienischen Luftwaffe in Italien ab. Im Jahr 2009 schloss er ein Masterstudium im Fach Experimentelle Flugversuchstechnik am Institut Supérieur de l’Aéronautique et de l’Espace (ISAE) in Frankreich ab.

Im Jahr 2007 wurde Luca von der italienischen Luftwaffe als Testpilot ausgewählt. Er absolvierte eine Ausbildung zum Versuchsflieger an der französischen Testpiloten-Schule.

2007 wurde Luca von der italienischen Luftwaffe als Testpilotanwärter ausgewählt. Er absolvierte eine Ausbildung als experimenteller Testpilot an der französischen Schule für Testpiloten. Parmitano ist Hauptmann der italienischen Luftwaffe. Er hat mehr als 2000 Flugstunden zu verzeichnen, ist für mehr als 20 Typen von Militärflugzeugen und Hubschraubern ausgebildet und hat über 40 Typen von Flugzeugen gesteuert.

Im Mai 2009 wurde Luca Parmitano als ESA-Astronaut ausgewählt. Im Februar 2011 war er der erste seiner Astronautenklasse, der als Flugingenieur einer Langzeitmission zur Internationalen Raumstation ISS zugeteilt wurde.

Luca Parmitano arrives at Space Station
Luca Parmitano trifft an der Raumstation ein

Er startete am 28. Mai 2013 an Bord einer Sojus-Rakete von Baikonur in Kasachstan aus, zusammen mit Karen Nyberg von der NASA und Fjodor Jurchichin von der russischen Raumfahrtbehörde. Ihr Raumschiff „Sojus TMA-09M“ dockte nach vier Erdumrundungen, nur fünf Stunden und 39 Minuten nach dem Start, an die Station an. Sie wurden von der stationierten Besatzung begrüßt – den Russen Pawel Winogradow und Alexander Misurkin sowie Chris Cassidy von der NASA.

Während Lucas ‘Volare’-Mission – ‘Volare’ bedeutet auf Italienisch „fliegen“ – umkreiste er die Erde 2.656 Mal und legte mehr als 110 Millionen Kilometer zurück. Als Flugingenieur war er am Andocken des vierten automatisierten Transferfahrzeugs der ESA, „Albert Einstein“, beteiligt und für das Entladen von über 1.400 Gegenständen zuständig, die mit dem Versorgungsschiff geliefert worden waren. Außerdem war er maßgeblich am Andocken weiterer Versorgungsschiffe beteiligt: Japans HTV und SpaceX’s Dragon.

Luca verbrachte viel Zeit mit Forschungsarbeit, Reparaturen und Bildungsprojekten. Viele Menschen haben bereits die faszinierenden Bilder der Erde bewundert, die er auf Twitter gepostet hat.

Weitere Höhepunkte seiner Mission waren zwei Weltraumspaziergänge, bei denen er eine am japanischen Kibo-Labor angebrachte Kamera austauschte und wissenschaftliche Nutzlasten barg. Als er am 6. Juli außerhalb der ISS schwebte, war Luca der erste Italiener, der einen Weltraumspaziergang unternahm. Ein zweiter Weltraumspaziergang musste vorzeitig abgebrochen werden, als sich sein Helm mit Wasser füllte und er ohne Kommunikationsmöglichkeit den Weg zurück ins Innere finden musste. Seine Gelassenheit, seine Ausbildung und die Hilfe seiner Astronautenkollegen sowie der Bodenkontrolle retteten die Situation.

Am 10. November kehrte Luca nach 166 Tagen im All zur Erde zurück.